06. September 2010
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Fischrezept des Monats Oktober 2009

-Schleie in Rotwein-

2 kg Schleien, 2 Zwiebeln, 1 Lorbeerblatt, 1 große Möhre, 1/4 Knolle Sellerie, 5 Pfefferkörner, 3/4l Rotwein, Salz, 1 El Stärkemehl 

Zwiebeln, Gemüse putzen und zerschneiden, zusammen mit den Gewürzen und dem Rotwein bei ganz kleiner Hitze im geschlossenen Topf eine Viertelstunde nur wenig kochen lassen. Die Schleien küchenfertig vorbereiten, in Stücke schneiden und in den Sud legen, mit heißem Wasser so auffüllen, dass sie gerade bedeckt sind und 15-20 min ziehen lassen. fisch mit dem Schaumlöffel aus dem Sud heben, Stärkemehl mit etwas kaltem Wasser vermischen und den Sud damit binden. Einen Teil der Sauce gießen Sie beim Anrichten über den Fisch, den Rest bietet man zusätzlich an.

Anglertipp

Gelbgrüne Schönheiten

Seit meinen Jungfischertagen liebe ich die Schleien und habe sie jahrelang intensiv befischt. Oftmals wird die Schleie als sensibler, mimosenhafter Fisch angesehen. Diese Einschätzung kann ich nicht teilen. Im Gegenteil, ich habe die gelbgrüne Schönheit als extrem anpassungsfähig erlebt. Und ich habe sie in großen Flüssen wie Rhein und Neckar genauso erbeutet wie in kleinen, verkrauteten Teichen. Selbst in einem hoch gelegenen Alpensee mit seinem kalten, klaren Wasser war Tinca tinca anzutreffen. Klassisch ist die Liftmethode aber ich setze sehr gerne meine alte Schwingspitzenrute ein. Als Beschwerung dient ein kleiner Futterkorb. Dieser wird mit Maismehl und zerschnittenen Würmern gefüllt. Einige Maden kommen dazwischen, sie sorgen dafür dass das Futter am Gewässergrund zerfällt. Natürlich ist der im Vorteil der fein fischt- 16er Hauptschnur und 14er Vorfach sind ideal. Beim Köder sollte man experimentieren- eine Bienenmade, ein Kleinboilie oder gar eine Schnecke, all das kann unseren Schleientraum erfüllen. Autor: Bernd Taller

Freuen Sie sich schon auf "Bratbarsch mit Paprika" im November.

Übrigens - wenn Sie ein gutes Rezept haben, würden wir uns sehr über eine Zusendung (möglichst mit Bild des Fischgerichtes) freuen. Der Einsender bekommt bei Veröffentlichung eine kleine Überraschung als Dankeschön zugesandt. Einsendungen bitte per Email oder Post


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