03. September 2010
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Fischrezept des Monats Juli 2009

-Tomaten mit Fischfüllung-

Für 4 Pers.: 400 g enthäutetes Filet z.B. von Brassen, Rotaugen, Barschen oder Dorsch, 250 g Fischreste wie Hauptgräte und Kopf (ohne Kiemen), 4 große Fleischtomaten, 1 Bund Petersilie, 1 Schale Kresse, 1/2 Tasse süße Sahne, 1 Ei, 4 Tassen Weißwein, ca. 40 g Schalotten, 3 EL Butter, Salz, Pfeffer, Zucker, Saft einer halben Zitrone.

1 1/2 EL Butter in großer Pfanne schmelzen, geschälte Schalotten klein hacken und in der Butter blass anschwitzen. Tomaten spülen und von den Stielseiten 11/2 cm dicke Deckel abschneiden. Stielansätze aus dem Deckel entfernen. Tomaten aushöhlen. Kernmark der Tomaten, Fischreste, 3 Tassen Wein, 1 Prise Salz und Zucker zu den Schalotten geben und mit Deckel ca. 15 min köcheln lassen. Nach 10 min 1 Tasse Wasser zugeben. Inzwischen das Filet grob zerteilen und im Mixer zusammen mit Zitronensaft, Ei, 1/2 Bund gezupfter Petersilie, 1/2 TL Zucker, 1 Prise Salz und Pfeffer sehr fein pürieren; diese Farce durch ein Sieb streichen und in die Tomaten füllen. 1 1/2 EL Butter in einer Schmorpfanne schmelzen. Tomatendeckel auf die Füllung legen. Tomaten in die Pfanne stellen. 1/2 Tasse Wasser zugeben und abgedeckt 10 min bei mittlerer Hitze garen.

Dann 5-8 min ohne Deckel weiter schmoren, eventuell etwas Wasser oder Wein zugeben. Tomaten vorsichtig mit dem Heber aus der Pfanne nehmen. Den Schmorsatz zum Fischsud geben. Den Soßensud durch ein Sieb streichen, 1 Tasse Wein und die Sahne zugeben und etwa um 1/3 reduzieren lassen. Diese Soße mit Zucker, Salz und etwas Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren ein wenig Kresse auf die Soße streuen. Als Beilage eignet sich Reis. 

Anglertipp

Dorschfieber

Ich kann mich noch so genau daran erinnern als wäre es gestern und nicht vor mehr als zwanzig Jahren gewesen. Mit meinen Freunden Rainer und Axel verbrachten wir eine Woche auf der dänischen Insel Langeland. Per Zufall entdeckten wir einen super Fangplatz, vielleicht dreihundert Meter vom Ufer entfernt. Etwa zehn Meter war es dort tief und jedes mal wenn wir über diesen Platz drifteten bekamen wir Bisse. Die Dorsche waren nicht riesig, so zwischen 3 und 5 Pfund, aber genau richtig zum Essen. Und was das Schönste war- wir konnten sehr leicht fischen: 30er Monofile und Twister von 20 bis 30 Gramm. Auch bei unseren Gerten handelte es sich nicht um die üblichen Pilkruten sondern wir verwendeten unsere Spinnruten. Axel benutzte einen grausig aussehenden gelbgrünen Bananenpilker. Ich hätte gewettet, dass er damit keinen Erfolg haben würde. Weit gefehlt- 23 Dorsche konnte er an einem Tag damit in unser kleines Boot holen! Autor: Bernd Taller

Freuen Sie sich schon auf "Körnerbratlinge" im August.

Übrigens - wenn Sie ein gutes Rezept haben, würden wir uns sehr über eine Zusendung (möglichst mit Bild des Fischgerichtes) freuen. Der Einsender bekommt bei Veröffentlichung eine kleine Überraschung als Dankeschön zugesandt. Einsendungen bitte per Email oder Post


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