21. August 2008
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Fischrezept des Monats Juli 2008

-Rapfen Fischburger-

Rapfen (ca. 2kg), 750g Kartoffeln , 2-3 Zwiebeln, 200ml Milch, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Man nehme einen Rapfen, häute ihn und trenne das Filet weitest gehend vn den Gräten ab. Der Rapfen besitzt sehr viele y-Gräten, welche aber getrost im Filet verbleiben können. Das Filet schneide man in ca. 3 cm große Würfel und würze diese mit Pfeffer und Salz und stelle die Würfel in einer Schale bei Seite (damit die Gewürze einziehen können).

In der Zwischenzeit schäle und würfle man die Kartoffeln und koche sie ca. 25-30 Minuten. Die Kartoffeln abkühlen lassen und sie zu einem Brei zerdrücken. Etwas salzen, fertig.

Nun nehme man 3 mittelgroße Zwiebeln, schäle diese , zerkleinere sie in ca. 1/2 cm große Stücke und stelle diese zur Seite.

Man nehme einen Mixer, Pürierstab oder ähnliches und zerkleinere die Rapfenstücke bis ein homogener Brei entsteht. Hierbei ein Glas Milch beimischen.

Nun den Kartoffelbrei mit dem Rapfenbrei und den Zwiebeln in einer großen Schüssel vermischen, eine Priese Knoblauchpulver und eine Hand voll kleingeschnittene Petersilie hinzufügen und miteinander vermengen. Dem Brei so lange Paniermehl beimengen bis eine formbare Masse entsteht.

Jetzt nehme man eine halbe Hand voll Brei und forme dies zu einem Burger, paniere diesen mit Paniermehl und backe ihn bei 3/4 der Maximalhitze aus bis der Burger beiderseits schön braun ist.

Beilage Kartoffelsalat und im Brötchen für unterwegs

Anglertipp

Rasanter Jäger

Kein heimischer Fisch jagt so temperament- und geräuschvoll, kaum ein anderer bietet solch einen beherzten Kampf. Er kommt häufig in den Flüssen Rhein, Main, Donau, Oder und Elbe vor und liebt starke Strömung. Interessant ist das Vorkommen im bayrischen Ammersee wo er zu beachtlichen Größen heranwächst. Der erfahrene Rapfenangler verwendet eine mittlere Spinnrute und einen silbernen Mepps oder einen Kleinwobbler. Natürlich können auch Gummifische, FZ- Blinker oder der gute alte ABU- Toby benutzt werden. Da diese Fische oberflächenorientiert sind muss das Einkurbeln sehr schnell erfolgen. Klassischer Köder ist das aus Ungarn stammende rote Rapfenblei- leider ist es bei uns nur gelegentlich erhältlich. Am Rhein sieht man immer häufiger Fliegenfischer. Wenn am frühen Morgen oder späten Abend diese scheuen Fische in Ufernähe auftauchen kann ein Streamer für überraschende Fänge sorgen. Meinen ersten Rapfen fing ich 1977 an der Donau. Eher zufällig beim Wallerangeln, aber es reichte um mein Herz an diese rasanten Jäger zu verlieren. Rapfen- die Tarpons des kleinen Mannes…. Autor: Bernd Taller

Freuen Sie sich schon auf die "Döbel auf Lattenrost" im August.

Übrigens - wenn Sie ein gutes Rezept haben, würden wir uns sehr über eine Zusendung (möglichst mit Bild des Fischgerichtes) freuen. Der Einsender bekommt bei Veröffentlichung eine kleine Überraschung als Dankeschön zugesandt. Einsendungen bitte per Email oder Post.


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