Museumsgeschichte
Das Fischen hat in Königsbronn eine jahrhunderte alte Bedeutung. Schon bei der Ausgrabung der im Jahre 1287 zerstörten Burg Herwartstein wurden Fischgabeln gefunden. Sie sind ein Beweis dafür, daß die Fischerei in der Brenz bereits im frühen Mittelalter betrieben wurde. Auch der Itzelberger See ist von den Mönchen des Zisterzienserklosters Königsbronn im 14. Jahrhundert wegen der Fischerei angelegt worden. Die Fische waren ihre Fastenspeise.
Im Jahr 1989 fand die Bedeutung der Fischerei im Oberen Brenztal mit der Gründung des Landesfischereimuseums sichtbaren Ausdruck. Das Museum wurde auf Vorschlag der Gemeinde in den Parterreräumen des Torbogengebäudes vom Landesfischereiverband eingerichtet. Eine enge Verbindung zur Gemeinde besteht auch dadurch, daß der Verband am Itzelberger See und an der Brenz der Fischwasserpächter ist und in der ehemaligen Hammerschmiede der Hüttenwerke neben dem Rathaus eine kleine Fischzuchtanstalt betreibt.

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