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Fischrezept des Monats Mai Hechtfilets in Orangensoße- 6 Gewürznelken, 10 Pfefferkörner, 12 Senfkörner, 1 Knoblauchzehe, 1/8 l trockener Weißwein, 1/8 l Wasser, 1 TL frischer oder ½ Tl getrockneter Thymian, 3 Lorbeerblätter, 4 Hechtfilets à ca. 250 g, 2 große Orangen, 30 g Butter, 1 EL Mehl, 2 EL Crème fraîche oder Schmand, Salz, 1 Prise Zucker, 2 Eigelb Gewürznelken, Pfefferkörner, Senfkörner zerstoßen, mit zerdrückter Knoblauchzehe, 1/8 l Wasser, Wein, gehacktem Thymian und Lorbeerblättern 10 min kochen. Abkühlen lassen, Hechtfilets abspülen, trocken tupfen, nebeneinander in eine flache Form legen und mit der restlos abgekühlten Beize übergießen. Abgedeckt 2-3 Std. in den Kühlschrank stellen. Fische aus der Form nehmen, die Beize durch ein Haarsieb seihen und mit dem Saft einer Orange verrühren. In eine hitzebeständige Form gießen und die Filets hineinlegen. Fisch mit Butter bestreichen, Form mit Alufolie abdecken. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C 20 bis 25 min garen lassen. Zweite Orange mit einem scharfen Messer abschälen, so dass nur das Fruchtfleisch übrig bleibt. Dieses aus den weißen Häutchen herauslösen, Saft auffangen, die Orangenfilets in den letzten 5 min zu dem Hecht geben und mitgaren. Form aus dem Ofen nehmen, Fischsud abgießen, Sud auffangen, Saft der zerteilten Orange dazugeben. Restliche Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einrühren mit Fischsud und Crème fraîche oder Schmand unter ständigem Rühren heiß werden lassen. Soße mit Salz und Zucker würzen, zum Schluss das verquirlte Eigelb einrühren. Die Soße darf nicht kochen. Über die Hechtfilets gießen. Dazu schmeckt körniger Reis.
Im Mai, Juni und Juli sind Hechte oft im Flachwasser anzutreffen. Das heißt für den Angler am Gewässer die flachen Zonen des Gewässers aufzuspüren. Für die Angelmethode ist eine Spinnrute mit Stationär- oder Multirolle zu empfehlen. Dazu geflochtene Schnüre mit etwa zehn Kilo Tragkraft mit einem Stahlvorfach am Ende. Als Köder dienen Wobbler. Die richtige Köderführung ist entscheident. Am besten funktioniert es wenn der Köder beim Einholen von kurzen Rutenschlägen begleitet wird. Es sollte der gesamte Tiefenbereich von ca.1,5 m genutzt werden. Das Einholen muss sehr langsam erfolgen, d. h. bei einer Wurfweite von 20 Meter benötigt man 10 Minuten aktives Einholen. Dieser Köder imitiert einen sterbenden Futterfisch und die Hechte fühlen sich angesprochen. Freuen Sie sich auch schon auf den "Karpfen in Bierteig gebacken" im Juni. Übrigens - wenn Sie ein gutes Rezept haben, würden wir uns sehr über eine Zusendung (möglichst mit Bild des Fischgerichtes) freuen. Der Einsender bekommt bei Veröffentlichung eine kleine Überraschung als Dankeschön zugesandt.
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Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden-Württemberg e.V. |
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