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Biologische Gewässergüte Die „biologische Gewässergüte“ nach LAWA (Länderarbeitsgemeinschaft Wasser) lässt insbesondere Beeinträchtigungen von Fließgewässern durch biologisch leicht abbaubare Stoffe und hieraus resultierende Defizite des Sauerstoffhaushaltes erkennen. Grundlage des Verfahrens ist die biologische Gewässergüteuntersuchung auf der Basis des Saprobiensystems (DIN 38 410). Die Ergebnisse der landesweit durchgeführten Gewässergütebeobachtung auf biologischer Grundlage zeigen, dass das hinsichtlich der Sauerstoffversorgung der Gewässer angestrebte Güteziel – die LAWA-Güteklasse II – bei 78% aller Untersuchungsstellen erreicht wird. Defizite treten noch in Gewässern auf, die einen besonders hohen Anteil an gereinigtem Abwasser aufzunehmen haben bzw. die aufgrund ihrer geringen Fließgeschwindigkeit z.B. im gestauten Neckar auf natürliche Weise wenig Sauerstoff aufnehmen können und so gegenüber sauerstoffzehrenden Prozessen besonders empfindlich sind. Chemische Gütekarten Für Baden-Württemberg liegen chemische Gütekarten zur Belastungssituation der Fließgewässer mit Nährstoffen (Nitrat und Phosphor) sowie zur Belastung der Sedimente mit Schwermetallen vor. Datengrundlage sind jeweils landesweit durchgeführte Sonderuntersuchungen, die neben den regelmäßig kontrollierten größeren Gewässern auch deren kleinere Zuflüsse erfassen. "Gütezustand der Fließgewässer im Neckar-Einzugsgebiet"
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Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden-Württemberg e.V. |
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